Der Traum ein Bote

Die Psychologie widmet sich lösungsorientiert unseren persönlichen Fragen. Die Spiritualität ordnet sie in den WEG des Herzens, auf dem Schatten verwandelt und Licht geschöpft wird. Der Traum ist ein Bote, eine vergessene Sprache Gottes.

Der Arzt und Tiefenpsychologe C.G. Jung erforschte einen individuellen Erfahrungsweg zu uns Selbst, er nannte ihn Individuationsprozess. Dieser lässt unsere Talente und Gaben bewusst werden und zeigt, wie wir unsere Schattenseiten persönlich wandeln können. Der Traum ist uns darin ein wesentlicher Begleiter.

Träume ergänzen sinnbezogen unsere bewusste Einstellung. Dem Unbewussten wird darin Autonomie zugebilligt. In den Träumen eröffnet sich uns ein Weg des Reifens zwischen Angst und Vertrauen. Ihre symbolische Sprache können wir auch in einem umfassenden Kontext verstehen und entschlüsseln. Unsere Träume führen uns an tragende Urbilder heran. Sie ermutigen, wägen ab, üben Kritik und finden dritte Lösungen in einem Konflikt. Inhalte der Träume assoziierend zu umkreisen ermöglicht uns Erkenntnis und rituelle Einübung im Alltag. Im Seminar wollen wir in die Bilder unserer Träume HORCHEN und SCHAUEN, um im Annehmen und Wandeln der Schattenseiten VERTRAUENDERE zu werden. 

Die goldene Spur der Träume werden wir in spirituelle Texte und Dichtung einordnen.

Mitzubringen: freudiges Interesse, Träume, Schreibmaterial und Farbstifte sowie Musikinstrumente, wenn Sie Lust dazu verspüren.

Datum:
Von Freitag, 06. Oktober, 17:00 Uhr
bis Sonntag, 08. Oktober

Kontakt:
st.michael@dibk.at; 0043 52736236

Beitrag:
€ 195,00

Anmeldung bis:
22.9.2017

Referent/in:
Drin. Ute Karin Höllrigl, Wien.